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Lexikon zum Thema Rürup
Rürup-ABC, Glossar

Auf dieser Seite erläutern wir Ihnen die wichtigsten Begriffe zum Thema Rürup. Weitere Informationen zur Altersvorsorge und zu Fondsanlagen finden Sie auf der Seite 3-Schichten-Modell der Altersvorsorge bzw. im Fachwissen-Lexikon.

  Rürup-ABC

A

Aktueller Rentenwert:

    Der aktuelle Rentenwert (abgekürzt: aRW) bezeichnet den Wert in Euro (Bruttowert), der der Beitragszahlung für ein Jahr (Kalenderjahr) auf Grund des jeweiligen Durchschnittsverdiensts entspricht. Für jeden Entgeltpunkt, den ein Rentner bezieht, erhält er den aktuellen Rentenwert als Regelaltersrente. Im Jahr 2010 hat der aRW 27,20 Euro in den alten Bundesländern und 24,13 Euro in den neuen Bundesländern betragen.

Anlageformen bei der Rürup-Rente:

    Bei der „Rürup-Rente“ bzw. Basisrente kommen derzeit nicht viele verschiedene Anlageformen in Betracht. Derzeit angeboten werden Rürup-Verträge in Form von Rürup-Rentenversicherungen. Allerdings hat der Gesetzgeber auch der Fondsbranche inzwischen die Möglichkeit eingeräumt, entsprechende Produkte anbieten zu dürfen. Daher arbeiten momentan einige Fondsgesellschaften an der Konzipierung entsprechender Produkte in Form von Fondssparplänen.

Alterseinkünftegesetz (AltEinkG):

    Gesetz zur Neuordnung der einkommensteuerrechtlichen Behandlung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbezügen.
    Siehe auch: Drei-Schichten-Modell der Altersvorsorge.

Altersvorsorge:

    Mit der Bezeichnung Altersvorsorge fasst man die Gesamtheit aller Maßnahmen zusammen, die getroffen werden, um nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Erwerbsleben von gespartem Vermögen und Rücklagen oder erworbenen Anwartschaften den weiteren Lebensunterhalt ohne Einschränkungen des Lebensstandards bestreiten zu können. Die Rürup-Rente stellt dabei eine von vielen Möglichkeiten zur Altersvorsorge dar. Neben der staatlich geförderten Rürup-Rente gibt es z.B. noch die ebenfalls staatlich geförderte Riester-Rente und viele andere Möglichkeiten (z.B. Investmentfondssparverträge, Kapitallebensversicherungen, Private Rentenversicherungen...).

 

B

Besteuerung:

    Noch bis Ende 2004 unterlagen die Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung als sonstige Einkünfte der Ertragsanteilbesteuerung (s. Ertragsanteil).Dabei ist der Ertragsanteil ein festgelegter Prozentsatz und richtet sich nach dem Lebensalter des Rentners zu Beginn seiner Rente. So beträgt zum Beispiel der Ertragsanteil für einen 65-jährigen bei Rentenbeginn derzeit 18%.
    Seit dem 01.01.2005 werden alle Renten und andere Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung nicht mehr nur mit dem Ertragsanteil besteuert. Sie unterliegen vielmehr der so genannten nachgelagerten Besteuerung (Besteuerung der Rente zu 100%). Grund für diese Änderung war ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Dieses befand die unterschiedliche Besteuerung von Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung (Ertragsanteilbesteuerung) und der Beamtenpensionen (nachgelagerte Besteuerung) für verfassungswidrig und verlangte daher eine Angleichung.
    Die Einführung der nachgelagerten Besteuerung erfolgt allerdings nicht sofort in voller Höhe. Rentner, die schon im Jahr 2004 eine Rente bezogen haben oder im Jahr 2005 in Rente gegangen sind, müssen nur die Hälfte, also 50% ihrer Rente versteuern. Die übrigen 50% der Rente werden als Freibetrag dauerhaft festgeschrieben und unterliegen somit auch dauerhaft nicht der Steuerpflicht. Der steuerpflichtige Teil der Rente steigt für die Renten, die erstmals nach 2005 bewilligt werden/wurden, bis zum Jahr 2020 um jährlich 2% auf 80%. Ab dann steigt der steuerpflichtige Teil bis zum Jahr 2040 um jährlich 1% auf schließlich 100% an.
    Renten aus der Rürup-Rente werden ebenfalls nachgelagert besteuert. Auch hier gelten die Übergangsphasen.

 

D

Drei-Schichten-Modell der Altersvorsorge:

    Durch die Verabschiedung des Alterseinkünftegesetzes hat sich der Gesetzgeber den Überlegungen der Sachverständigenkommission zur Neuordnung der steuerrechtlichen Behandlung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbezügen („Rürup-Kommission“) angeschlossen. Die Kommission hatte in ihrem Bericht ein so genanntes Drei-Schichten-Modell entwickelt. Dabei löst das Drei-Schichten-Modell die bis dahin bekannten „drei Säulen“ der Altersvorsorge ab. Unterschieden werden im Drei-Schichten-Modell die Altersvorsorgeprodukte hinsichtlich ihrer Verwertbarkeit sowie der steuerlichen Behandlung der Beiträge und der Leistungen wie im Folgenden dargestellt:

    Vorsorge in drei Schichten:
    Erste Schicht: Basisversorgung mit der gesetzlichen Rentenversicherung, den landwirtschaftlichen Alterskassen, den berufsständischen Versorgungseinrichtungen und der privaten Leibrentenversicherung (Basisrente oder auch „Rürup-Rente“).
    Zweite Schicht: Kapitalgedeckte Zusatzversorgung – dazu zählen die betriebliche Altersversorgung (bAV) und die ebenfalls staatlich geförderte "Riester"-Rente.
    Dritte Schicht: Sonstige Vorsorgeprodukte – hierzu gehören zum Beispiel klassische private Rentenversicherungen oder Kapitallebensversicherungen.

 

E

Ertragsanteil (-Besteuerung):

    Bei der Ertragsanteilbesteuerung bzw. beim Ertragsanteil wird ein Prozentsatz festgelegt (vgl. § 22 EStG), der den zu versteuernden Teil der Rente angibt. Ein Ertragsanteil von z.B. 18% bedeutet, dass nur 18% der Bruttorente der Besteuerung unterliegen. Die Höhe des Ertragsanteils hängt vom Alter des Rentenempfängers bei Rentenbeginn ab. Momentan beträgt der Ertragsanteil für einen Rentner, der mit 65 Jahren in Rente geht, 18%. Geht jemand später in Rente, so sinkt dieser und umgekehrt. Mit dem Ertragsanteil werden z.B. Renten, die der dritten Schicht zuzuordnen sind, besteuert. Bei der Rürup-Rente kommt die so genannte nachgelagerte Besteuerung zum tragen.
    Siehe auch Besteuerung., Drei-Schichten-Modell.

F

Fondsgebundene Rürup-Rentenversicherung:

    Bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung wird das Geld des Sparers überwiegend in Fondsanteile investiert. Das können zum Beispiel Rentenfonds oder Aktienfonds sein, aber auch Immobilien- oder Geldmarktfonds. Je nach Anbieter der fondsgebundenen Rürup-Rentenversicherung kann in verschiedenen Fonds investiert werden. Bei manchen Anbietern kann man auch die Fondsanteile während der Laufzeit der Versicherung umschichten.
    Fondsgebundene Rürup-Rentenversicherungen bieten daher eine höhere Chance auf gute Renditen, haben aber gleichzeitig durch die Investition der Gelder in Fonds ein höheres Risiko als konventionelle Tarife von Rürup-Rentenversicherungen.

Fondssparplan (Rürup):

    s. Rürup-Fondssparplan.

Fondsvermittler:

    Fondssparpläne lassen sich zu besonders günstigen Konditionen bei Fondsvermittlern wie Fondsportal24.de bzw. Rürup-Fondssparplan.de erwerben. Hier erhalten Sie diese Sparpläne mit attraktiven Sonderkonditionen.

Förderung:

    Bei der Basis-Rente bzw. Rürup-Rente werden die Beiträge steuerlich gefördert. Dabei können die Beiträge in festgelegten Grenzen gemeinsam mit eventuellen Beiträgen (inkl. etwaiger Arbeitgeber-Anteile) zur gesetzlichen Rentenversicherung, zu berufsständischen Versorgungseinrichtungen oder zu landwirtschaftlichen Alterskassen als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Für die Sonderausgaben gelten Höchstbeträge von 20.000 € im Jahr für Alleinstehende sowie 40.000 € für Verheiratete. Allerdings ist hierbei eine Übergangsphase bis zum Jahre 2025 zu beachten, in der die Beiträge zu einem bestimmten Prozentsatz von den o.a. Grenzen abgezogen werden können. Im Jahr 2005 betrug diese “Berücksichtigungsquote” 60 % (für Alleinstehende also 12.000 €); seit dem steigt diese Quote jährlich um 2 % und beträgt daher in 2010 nun 70 %. Ab dem Jahr 2025 können dann 100 % dieser Höchstgrenzen geltend gemacht werden. Im Umkehrschluss werden die Rentenleistungen aus Rürup-Verträgen besteuert (nachgelagerte Besteuerung). Aber auch hierbei sind Übergangszeiträume zu berücksichtigen.
    Siehe auch: Besteuerung.

 

G

Geförderter Personenkreis:

    Die Rürup-Rente eignet sich im Prinzip für alle diejenigen, die steuerlich gefördert für ihr Alter vorsorgen und sparen möchten. Daher ist sie möglich für alle Arbeiter, Angestellten und Beamten. Außerdem können aber hier auch Personenkreise die Förderung in Anspruch nehmen, die nicht gesetzlich rentenversichert sind. Dazu zählen vor allem Freiberufler und Selbstständige. Da diese Personengruppen die Riester-Förderung bisher leider meist nicht in Anspruch nehmen können (außer indirekt über einen förderberechtigten Ehepartner), kann diese Form der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge besonders für Selbstständige und Freiberufler sehr interessant sein.

 

H

Höchstbetrag Förderung:

    s. Förderung.

 

K

Kapitalwahlrecht

    Zum Rentenbeginn haben Sie bei der Rürup-Rente nicht die Möglichkeit, sich Ihr Guthaben auszahlen zu lassen; es besteht also kein Kapitalwahlrecht.
    Siehe auch Drei-Schichten-Modell.

 

L

Lebenslange Rente:

    Die Rürup-Rente muss in Form einer lebenslangen Leibrente erfolgen. Einmalige Kapitalauszahlungen sind im Rahmen der Rürup-Rente nicht möglich.

Leistungsphase:

    Hierunter versteht man die Zeit, in der man Renten aus seinem Rürup-Vertrag erhält.

 

M

Maximale Förderung:

    s. Förderung.

 

N

Nachgelagerte Besteuerung:

    Unter der nachgelagerten Besteuerung versteht man, dass Alterseinkünfte erst dann versteuert werden, wenn diese an den Steuerpflichtigen ausgezahlt werden - also im Alter. Im Gegenzug bleiben die Beiträge zur Altersvorsorge in der Erwerbstätigenphase bis zu einem jährlichen Höchstbetrag unversteuert. Die Rürup-Rente wird nachgelagert besteuert (abgesehen von zeitlichen Übergangsregelungen). Ebenfalls nachgelagert besteuert wird die Riester-Rente.
    s. Besteuerung.

 

R

Rentenwert (aRW):

    s. Aktueller Rentenwert.

Rürup:

    Rürup, Bert – Ökonom, nach dem die Rürup-Rente benannt wird.

Rürup-Rente:

    In der Praxis oft verwendete Bezeichnung für eine Basisversorgung aus der ersten Schicht – neben der gesetzlichen Rentenversicherung - in Form einer privaten Absicherung im Rahmen des Drei-Schichten-Modells. Bisher war die Rürup-Rente nur in Form einer privaten Leibrentenversicherung erhältlich. Inzwischen ist es auch der Fondsbranche gesetzlich erlaubt, Rürup-Renten in Form von Fondssparplänen anzubieten. Diese bieten wir in Form der DWS BasisRente Premium an und Sie erhalten diese auch bei uns mit attraktiven Sonderkonditionen. Die Rürup-Rente wird auch öfters als Basis-Rente bezeichnet.
    Rürup-Rentenversicherung:
    Rentenversicherung, die förderfähig im Sinne der Rürup-Förderung ist und somit der ersten Schicht der Altersvorsorge zuzuordnen ist. Bislang stellt die Rürup-Rentenversicherung die einzige Form der Altersvorsorge im Rahmen der Rürup-Rente dar. Die Rürup-Rentenversicherung gibt es bei den meisten Gesellschaften mit einem konventionellen Tarif sowie mit einem fondsgebundenen Tarif. Letzterer investiert dann einen Großteil des Anlagebetrags in Investmentfondsanteile.

 

S

Staatliche Förderung der Rürup-Rente:

    s. Förderung.

 

Steuern:

    s. Besteuerung

 

T

Tarife:

    Viele Versicherungsgesellschaften haben auch Angebote im Bereich der Rürup-Rente. Meist gibt es im Angebot sowohl konventionelle Tarife als auch fondsgebundene Tarife. Fondsgebundene Tarife investieren einen Großteil des Sparbetrages in Investmentfondsanteile. Auf der einen Seite erhöht dies das Risiko der Anlage, aber gleichzeitig auch die Chance auf bessere Renditen. Welcher Tarif für welchen Anleger geeignet ist, hängt von der persönlichen Risikoneigung sowie von persönlichen Präferenzen des Sparers ab.

V

Versorgungslücke:

    Die Versorgungslücke bezeichnet den Betrag, der einer Person bei Rentenantritt fehlt, um einen gewünschten oder gewohnten Lebensstandard halten zu können. Anstelle des bisherigen Nettoeinkommens erhält man im Regelfall als Rente deutlich niedrigere Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Aus diesem Grund ist oftmals eine zusätzliche private Altervorsorge für viele Menschen sehr sinnvoll oder gar zwingend notwendig.

Voraussetzungen für die staatliche Förderung:

    Der Gesetzgeber hat für die steuerliche Begünstigung von Beiträgen einige Bedingungen an die Ausgestaltung von Rürup-Verträgen geknüpft. Dadurch soll gewährleistet werden, dass die Rente auch tatsächlich für die Altersvorsorge des Einzelnen genutzt wird. Zu den Voraussetzungen gehören u.a.:
    Die monatliche Rente darf frühestens ab Vollendung des 60. Lebensjahres ausgezahlt werden. Außerdem darf nur eine monatliche, lebenslange Rente gezahlt werden. Daher sind Auszahlungen in einem Betrag oder auch einem Teilbetrag (wie z.B. bei Riester) nicht zugelassen.
    Ebenso dürfen die Rentenansprüche nicht übertragbar, beleihbar, vererblich, veräußerbar oder kapitalisierbar sein. Allerdings bedeutet die Nichtvererbbarkeit nicht zwingend einen Ausschluss einer Hinterbliebenen-Absicherung. So können die Versicherungsansprüche durchaus mit einer zusätzlichen Hinterbliebenen-Absicherung kombiniert werden, womit der Ehegatte sowie auch die kindergeldberechtigten Kinder abgesichert werden können.

© Rhenus Finanzen  2006-2017

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